Der Morgen begann gleich wieder mit Stress. Das kleinste Mädchen hat sich sehr geärgert, weil jemand anderes neue Schuhe bekommen hatte, die sie eigentlich haben wollte. Deswegen wollte sie nicht ihr Putzaufgabe machen und weinte die ganze Zeit. Irgendwann bekam ich sie aber doch dazu und sie beruhigte sich wieder. Nach dem Frühstück lernte ich mit ihr wieder lesen. Nach einiger Zeit wurde sie unaufmerksam. Deshalb bot ich ihr an eine kleines Pause zu machen, aber sie meinte sie wolle weiter lernen. Also lernten wir so lange, bis sie keine Lust mehr hatte. Mir macht es echt Spaß mit ihr lesen zu lernen und sie täglich kleines Schritte machen zu sehen. Die Kapitänin half in dieser Zeit den Kindern beim Stricken lernen. Ich wollte eigentlich auch helfen, aber hätte wohl eher etwas kaputt gemacht.
Nach dem die kleinen in der Schule waren, bügelte ich meine Uniform für den Gottesdienst am Abend. Ich war voller Vorfreude auf den Abend. Der Nachmittag war sehr entspannt. Ich half der größten bei ihren englisch Hausaufgaben und ruhte ich sonst etwas aus. Nach dem ich die Kinder von der Schule abholt hatte, schickte ich die großen zum umziehen für den Gottesdienst. Und als sie alle einigermaßen fertig waren, ging auch ich mich umziehen. Ich hatte echt nicht mehr viel Zeit. Suchend nach allem rannte ich durch meine Wohnung und veranstaltete dadurch ein kleines Chaos in meiner Wohnung. Aber am Ende war ich es trotzdem wieder die auch alle anderen warten musste. Im Auto haben die Kinder dann begonnen zu singen. Erst aus zwang, weil sie ein Lied üben mussten, aber dann wirklich weil sie wollten. Als wir in den Saal kamen dachte ich mir nur eins: Was für eine fette Party! Die Stimmung und die Musik waren einfach super. So Gott zu Preisen hat mir super viel Spaß gemacht. Immer wieder musste ich daran denken, dass ich nun schon vier Monate hier bin und wie gut Gott zu mir ist. Auch die Predigt hat mir sehr gefallen. Nach dem Gottesdienst hieß es dann nur noch schnell von der Leutnatin verabschieden und dann ab ins Auto nach Hause. Angekommen machte ich mit Abendessen und ließ den Tag ruhig ausklingen.
Lesen üben
Donnerstag, 9. Juni 2016
Dienstag, 7. Juni 2016
7. Juni 2016
Zwar war meine Motivation heute morgen nicht so groß wie gestern, aber immer noch größer als davor. Der Tag begann recht stressig, weil einige Kinder ihrer Putzaufgaben nicht machen wollte und ein anderes Kind schon wieder ins Bett gemacht hatte. Viele Kinder gingen später zum Frühstück, weil sie einfach 🐌 waren. Nach dem Frühstück hieß es wieder lesen lernen und das kleines ein mal eins abfragen. Es war heute etwas schwieriger beim lesen lernen, weil das Mädchen nicht wirklich Lust hatte. Auch sonst war es recht stressig, die Kinder im Esszimmer zu halten. Gerade mit einem Mädchen gab es etwas mehr Stress und ich musste sie bestrafen. Ich war froh als die Kinder "frei" waren und sich umziehen gingen.
Nach dem Mittagessen wurde es dann noch mal ganz stressig. Die Kapitänin hatte entschieden vor der Schule noch ein Gruppenfoto zu machen. Warum auch immer. Am Ende waren wir echt knapp in der Schule. Ein Kind ging nicht, weil es ihr den ganzen Tag schon nicht gut ging. Als ich zu Hause ankam, kam ein Anruf von der Schule wir solle doch bitte ein Kind abholen, weil es Fieber hätte. Also wieder zur Schule und Kind hole. Danach ging ich kurz auf mein Zimmer. Als ich wiederkam sah ich nur das eines der beiden kranken Kinder sich auf der Treppe übergeben hatte. Zum Glück habe ich keinen sehr schwachen Magen. Helfen beim sauber machen konnte ich trotzdem nicht, so stark nämlich auch nicht.
Der Nachmittag war ruhig und so hatte ich etwas Zeit in mein Tagebuch zu schreiben. Und nach dem ich die Kinder von der Schule abgeholt hatte, war mein Tag auch schon fast vorbei. Ich blieb freiwillig noch etwas länger, weil die Kapitänin nicht da war. Ich wollte wenigstens mit der kleinsten ihre Hausaufgaben fertig machen.
Danach ging ich mir noch drei Eier für mein Abendessen kaufen. Mit kochen musste ich mich am Ende doch etwas beeilen, weil am Abend ja Gottesdienst war. Doch als ich in den Saal kam, hieß es dass wir heute einen Hausbesuch machen würden. Also ab ins Auto und zu einem älteren Ehepaar, die Offiziere waren. Wir besuchten sie, weil die Frau
im Krankenhaus waren und wir jetzt für sie beten wollen. Wir kamen mal wieder unangekündigt, glaube ich zumindest. Wir würden trotzdem rein gelassen und unterhielten uns ein wenig. Die Frau hat eine schwere Erkältung, was in ihrem Alter schon nicht ganz leicht zu verkraften ist. Als sie uns erzählte, dass sie heute trotzdem Wäsche waschen musste, wurde mir wieder einmal klar wie schwer das Leben hier ist.
Nach einiger Zeit machten wir uns wieder auf den Heimweg und ich danach in mein Zimmer. Ich schrieb noch etwas mit der Leutnantin und wusch ein bisschen Wäsche. Den Rest des Abend ließ ich es ruhig angehen und entspannte etwas.
Das mit dem Wäsche waschen, war für de alte Frau natürlich anstrengend, weil sie mit der Hand waschen musste. Da seht ihr mal wie normal das schon für mich geworden ist.
Nach dem Mittagessen wurde es dann noch mal ganz stressig. Die Kapitänin hatte entschieden vor der Schule noch ein Gruppenfoto zu machen. Warum auch immer. Am Ende waren wir echt knapp in der Schule. Ein Kind ging nicht, weil es ihr den ganzen Tag schon nicht gut ging. Als ich zu Hause ankam, kam ein Anruf von der Schule wir solle doch bitte ein Kind abholen, weil es Fieber hätte. Also wieder zur Schule und Kind hole. Danach ging ich kurz auf mein Zimmer. Als ich wiederkam sah ich nur das eines der beiden kranken Kinder sich auf der Treppe übergeben hatte. Zum Glück habe ich keinen sehr schwachen Magen. Helfen beim sauber machen konnte ich trotzdem nicht, so stark nämlich auch nicht.
Der Nachmittag war ruhig und so hatte ich etwas Zeit in mein Tagebuch zu schreiben. Und nach dem ich die Kinder von der Schule abgeholt hatte, war mein Tag auch schon fast vorbei. Ich blieb freiwillig noch etwas länger, weil die Kapitänin nicht da war. Ich wollte wenigstens mit der kleinsten ihre Hausaufgaben fertig machen.
Danach ging ich mir noch drei Eier für mein Abendessen kaufen. Mit kochen musste ich mich am Ende doch etwas beeilen, weil am Abend ja Gottesdienst war. Doch als ich in den Saal kam, hieß es dass wir heute einen Hausbesuch machen würden. Also ab ins Auto und zu einem älteren Ehepaar, die Offiziere waren. Wir besuchten sie, weil die Frau
im Krankenhaus waren und wir jetzt für sie beten wollen. Wir kamen mal wieder unangekündigt, glaube ich zumindest. Wir würden trotzdem rein gelassen und unterhielten uns ein wenig. Die Frau hat eine schwere Erkältung, was in ihrem Alter schon nicht ganz leicht zu verkraften ist. Als sie uns erzählte, dass sie heute trotzdem Wäsche waschen musste, wurde mir wieder einmal klar wie schwer das Leben hier ist.
Nach einiger Zeit machten wir uns wieder auf den Heimweg und ich danach in mein Zimmer. Ich schrieb noch etwas mit der Leutnantin und wusch ein bisschen Wäsche. Den Rest des Abend ließ ich es ruhig angehen und entspannte etwas.
Das mit dem Wäsche waschen, war für de alte Frau natürlich anstrengend, weil sie mit der Hand waschen musste. Da seht ihr mal wie normal das schon für mich geworden ist.
6. Juni 2016
Ja Gott ist groß und erhört Gebet. Deswegen stand ich heute mit neuer Kraft und Motivation auf. Weil ich sehr früh aufwachte hatte ich noch ein bisschen Zeit in meinem Bett liegen zu bleiben. Aber ich vergaß die Zeit und dadurch hatte ich am Ende nur noch 15 Minuten um mich fertig zu machen. Mit nassen Haaren ging ich zur Arbeit und versuchte die Kinder dazu zu bringen ihre Putzaufgaben zu machen. Einige Kinder bekamen es aber mal wieder einfach nicht auf die Reihe, sodass sie eine halbe Stunde später frühstücken mussten. Nach dem Frühstück ging dann der Stress wieder los. Wie lernst du mit drei Kindern gleichzeitig lesen, die auf ganz unterschiedlichem Niveau sind? Für mich hieß die Antwort: garnicht. Ich setze mich mit einer der freien zusammen, von der ich wusste dass es sich am Ende auch bezahlt machen würde. Sehr stolz macht mich, dass sie jetzt nach einigen Wochen üben schon dreisilbige Wörter lesen kann. Um das andere Mädchen kümmerte sich eines der etwas größeren Kinder. Ein Kind blieb alleine. Aber es hätte mir auch gesagt, es wolle meine Hilfe nicht. Der Vormittag ging mit nicht vielen schwierigen Situationen zu Ende. Auch das Duschen war nicht besonders anstrengend. Nach dem Mittagessen war der Tag dann schon zu Ende, weil die Kinder heute nicht zur Schule gingen. Ich meinte ja schon mal es gibt für alles einen Tag. Heute war der Tag der Lehrer.
Ich genoss es sehr, nach so kurzer Zeit schon gehen zu können. Ich verließ das Heim und mein Weg führte mich zu etlichen Banken. Aber am Ende heißt es doch: Kein Geld. Mit meinen 20 Boliviano machte ich mich dann zum einkaufen für das Abendessen. In Deutschland wäre es unmöglich für das Geld einzukaufen. Aber hier habe ich am Ende immer noch 5 Boliviano und für zwei mal ein Abendessen. Ok ich hatte auch noch Reis und Nudeln zu Hause. Auf dem Rückweg genoss ich im Park die letzten Sonnenstrahlen und ging dann nach Hause um mein Abendessen zu kochen. Nudeln und Tomatensoße. Und ich muss sagen es hat sogar geschmeckt.
Dann hieß es mal wieder warten. Eigentlich wäre auch heute Lobpreisprobe gewesen, aber irgendwie war niemand da. Ich stand mir mal wieder die Beine in den Bauch. Am Ende hieß es dann aber wieder vergeblich gewartet. Warum weiß ich bis jetzt noch nicht. Langsam nervt es echt. Es ist nicht das erste mal das sowas passiert. Ich muss mich einfach noch mehr die Mentalität hier lernen. Es ist echt richtig hart und bin auch etwas sauer.
Den Abend ruhte ich mich dann aus und ging nicht all zu spät ins Bett.
Es wird nun wirklich Herbst.
Ich genoss es sehr, nach so kurzer Zeit schon gehen zu können. Ich verließ das Heim und mein Weg führte mich zu etlichen Banken. Aber am Ende heißt es doch: Kein Geld. Mit meinen 20 Boliviano machte ich mich dann zum einkaufen für das Abendessen. In Deutschland wäre es unmöglich für das Geld einzukaufen. Aber hier habe ich am Ende immer noch 5 Boliviano und für zwei mal ein Abendessen. Ok ich hatte auch noch Reis und Nudeln zu Hause. Auf dem Rückweg genoss ich im Park die letzten Sonnenstrahlen und ging dann nach Hause um mein Abendessen zu kochen. Nudeln und Tomatensoße. Und ich muss sagen es hat sogar geschmeckt.
Dann hieß es mal wieder warten. Eigentlich wäre auch heute Lobpreisprobe gewesen, aber irgendwie war niemand da. Ich stand mir mal wieder die Beine in den Bauch. Am Ende hieß es dann aber wieder vergeblich gewartet. Warum weiß ich bis jetzt noch nicht. Langsam nervt es echt. Es ist nicht das erste mal das sowas passiert. Ich muss mich einfach noch mehr die Mentalität hier lernen. Es ist echt richtig hart und bin auch etwas sauer.
Den Abend ruhte ich mich dann aus und ging nicht all zu spät ins Bett.
Es wird nun wirklich Herbst.
Montag, 6. Juni 2016
5. Juni 2016

Warten auf das Rennen
Die Kapitänin ist auch da, um die Mädchen anzufeuern
Einen Volleyball kann man auch als Hut benutzen
Mein neuer Arbeitsplan
Spontane Tanzstunde während der Küchenarbeit
Der Tag begann mal wieder etwas früher als sonst. Um kurz vor acht, war ich untern bei den Kindern. Eigentlich sollten sie alle fertig sein. Aber wie immer war nur die Hälfte gerade soweit. Am Ende waren de Kinder aber alle pünktlich fertig. Aber dieses Mal, kamen die Kapitäne eine halbe Stunde zu spät. Schnell machten wir uns auf den Weg. Es sollte wieder zu einer Sportveranstaltung gehen. Das Rennen für das Leben. Es ist ein Wettrennen für Kinder, das sich gegen Abtreibung stellt. Man kann es mit dem Marsch für das Leben in Berlin vergleichen. Als wir an kamen, waren noch nicht viele Kinder da. Aber nach und nach trudelten alle ein. Die Kinder rannten nach Altersgruppen getrennt. Die jüngeren hatten natürlich eine kürzere Strecke als die ältesten. Doch auch wenn die Strecke nicht weit war von den kleinsten, hatten wir am Ende drei weinende Kinder. Ihnen tat die Lunge weh vom "vielen" rennen. Insgesamt schnitten unsere Kinder echt gut ab. So gewannen wir zwei der drei Rennen und auch auf Platz zwei und drei hatten wir einige Kinder. Am Ende gab es noch Preise, worüber sich die Kinder natürlich sehr freuten. Am Ende zog sich das Event sehr. Aber noch schlimmer war, dass wir eine Stunde auf den Kapitän warten mussten, bis er uns abholte. In dieser Zeit wären wir drei mal zu Fuß nach Hause gelaufen. Als wir ins Heim kamen, gab es schon bald Mittagessen und meine Nervosität stieg enorm. Gleich nach dem Mittagessen stand das Gespräch mit meinen Chefs an. Als ich ins Büro mit ihnen ging betete ich nur immer wieder "Herr gib mir die richtigen Worte und lass da Gespräch einen guten Ausgang haben."
Der Beginn des Gesprächs war sehr schwer, weil ich nicht wusste wie ich anfangen sollte. Ich meinte zu ihnen, dass ich zwei Probleme hätte. Ich begann zu erzählen, dass ich keine Kraft mehr hätte und nicht weiterhin so viel arbeiten könnte. Im voraus hatte ich bereits einen Stundenplan für mich entworfen. Die Kapitänin schrieb ihn sich auf und schien zufrieden. Sowohl sie als auch er waren sehr verständnisvoll und danken mir für die Arbeit die ich hier mache. Sie entschuldigten sich dafür wie es manchmal läuft und das es so viel Stress gibt. Sie erklärten mir auch einige Dinge, die ich jetzt besser verstehe. Zum Beispiel warum sie so oft in ihrer Wohnung sind. Sie meinten zu mir ich soll es ruhig angehen lassen. Wenn ich an einem Tag mal keine Kraft habe, soll ich es nur sagen. Sie nahmen meinen Vorschlag an und so war mein erstes Problem gelöst. Das zweite Problem war das einfachere. Ich bat sie darum mir immer wieder einige Tage frei zu geben, damit ich ganz Bolivien kennenlernen kann. Sie meinten auch dass sei kein Problem, man müsse nur genau die Termine vorher bereden. Am Ende beteten wir noch gemeinsam. Als ich den Raum verließ, fragte ich noch ab wann ich so arbeiten könnte. Und ab morgen werde ich nach meinem neuen Stundenplan arbeiten. Ich bin Gott sehr dankbar wie alles gelaufen ist. Ich kann jetzt mit neuer Motivation an meine Arbeit dran gehen und brauche nicht mehr so viel Angst zu haben. Außerdem wird es mir einiges an Stress nehmen.
Den Rest des Nachmittags nutze ich dazu einen Teil meiner Wäsche per Hand zu waschen und meine Wohnung in Ordnung zu bringen. Als ich damit fertig war, half ich noch etwas bei den Vorbereitungen für das Abendessen. Und bald war auch schon Zeit zum Essen. Danach ging es gleich zum Gottesdienst. Ich habe sehr die Zeit in der Anbetung genossen. Danach ging ich gleich in mein Zimmer und nicht lange danach auch in mein Bett. Ich freue mich auf meinen Tag morgen und starte mit neuer Energie in die Arbeit.
Erste Juniwoche
Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Doch ich habe nie wirklich Zeit und Lust zum schreiben gefunden. Die Tage von Montag bis Donnerstag waren sehr anstrengend, weil die Kapitänin viel beschäftigt war und ich fast immer ohne sie arbeiten musste. Eigentlich wollte ich Montag Abend weggehen mit ein paar Jugendlichen, aber auch da war die Kapitänin nicht da. Ich hatte sie zwar vorher gefragt ob ich gehen darf und sie meinte auch ja. Aber dieses ja war an eine Bedingung geknüpft, dass alle Kinder ihre Hausaufgaben bis dahin geschafft hätten. Ich strengte mich echt an und half den Kids so gut es ging. Aber die Zeit verging und die Kinder wurden nicht fertig. Als um kurz nach 21 Uhr die Kapitänin wieder kam, fragte sie mich ganz erstaunt warum ich denn nicht gegangen sei. Ich schaute sie nur ganz verwirrt an und war auch etwas sauer. Ich bin mir echt sicher dass ich sie richtig verstanden habe und verstehe deswegen ihre Frage nicht. Auch Dienstag war ich die meiste Zeit alleine und es war sehr anstrengend. Außerdem kamen die Kinder früher von der Schule. Niemand hatte mir gesagt, dass durch den Winter hier, die Schule jetzt früher aufhört, sodass sie alleine kamen. Am Abend war dann noch Gottesdienst der echt schön war. Danach ging ich aber gleich ins Bett, weil ich so müde war. Der Mittwoch lief genauso ab. Ich war die meiste Zeit alleine und war sehr froh, als die Psychologin kam. Nach dem Abendessen half die Kapitänin mir endlich mal wieder und machte mit den Kindern Hausaufgaben. Aber auch an diesem Tag kam ich sehr spät ins Bett, weil die Kapitänin noch mit den Kindern über die Sauberkeit redete.
Den Donnerstag überstand ich dann nur noch, weil ich wusste dass ich den nächsten Tag frei haben würde. Wieder war ich bis zum Abendessen alleine und die Kinder machten was sie wollten. Als ich zum Beispiel nach dem Mittagessen die Kinder zur Schule bringen wollte, dachten sich einige Kinder dass sie heute nicht gehen wollen und werten sich mit allen Mitteln dagegen. Am Ende waren dann zum Glück trotzdem alle Kinder in der Schule. Nach dem Abendessen half die Kapitänin mir dann noch etwas mit den Hausaufgaben der Kinder, bis es zum Hausgottesdienst ging. Dieses Mal ging es in eine Studenten WG. Die Hälfte der Leute saßen auf dem Boden und wirklich aufgeräumt hatten sie auch nicht. Es war trotzdem eine sehr gesegnete Zeit. Als wir zurück fuhren ging es mir dann immer schlechter. Schon den ganzen Abend hatte ich mich nicht gut gefühlt. Mir wurde übel und auch schwindelig. Ich war einfach nur froh, als ich mich in mein Bett legen konnte und wusste, dass ich am nächsten Tag frei haben würde.
Leider war die Nacht, die auf diesen Tag folgte, sehr anstrengend. Ich wachte immer wieder auf und wünschte mir nur noch das endlich morgen sei. Die ganze Nacht über lief Lobpreismusik, was mir das wieder einschlafen erleichterte. Sehr früh entschied ich mich dazu, mich nicht weiter zu quälen, blieb aber in meinem Bett liegen. Irgendwann hatte ich aber doch Hunger und verließ das Heim, um wenigstens die nötigste Dinge zu kaufen. Aber schon bald machte ich mich auf den Rückweg, weil ich mich nur noch nach meinem Bett sehnte. Ich verließ es nur kurz um mein Mittagessen zu holen. Den Rest des Nachmittags verbrachte ich dann aber wieder in meinem Bett. Am Abend ging ich dann nur noch zur Lobpreisprobe, um wenigstens ein bisschen unter Menschen zu kommen. Es passierte aber nicht wirklich was, sodass ich bald ins Bett ging um mich auszuschlafen.
Gleich nach dem aufwachen spürte ich, dass ich immer noch keine neue Kraft hatte und auch immer noch schmerzen hatte. Ich hin raus um der Kapitänin zu sagen, dass ich krank sei. Sie hatte Verständnis und so ging ich wieder in mein Bett. Ich legte mich hin, auch wenn ich nicht mehr viel schlafen konnte. Aber alleine schon das Ausruhen hat sehr gut getan. Weil ich die Kapitänin an ihrem freien Tag nicht ganz alleine lassen wollte, ging ich nach einiger Zeit raus, um beim duschen zu helfen. Es war schon sehr viel Stress und ich merkte wie ich mich danach wieder etwas schwächer fühlte. Nach dem Mittagessen legte ich mich noch etwas hin. Doch nach einiger Zeit wurde mir das echt zu langweilig und ich entschied mich mit den Kindern Fernsehen schauen zu gehen. Bis zum Abendessen passierte dann auch nicht mehr so viel. Was mich erstaunte war, dass es einmal pünktlich fertig war, sodass wir nicht zu spät zum Jugendclub kamen. Davor gab es aber noch was Stress mit den kleinen, weil die natürlich nicht schlafen gehen wollten. Mir war es dann einfach egal und ich ging entspannt zur Jugend. Der Gottesdienst hat mir sehr gefallen. Gerade die Predigt, von der Kapitänin, hat mich sehr angesprochen. Danach ging ich bald ins Bett, weil es mir immer noch nicht ganz gut ging.
Den Donnerstag überstand ich dann nur noch, weil ich wusste dass ich den nächsten Tag frei haben würde. Wieder war ich bis zum Abendessen alleine und die Kinder machten was sie wollten. Als ich zum Beispiel nach dem Mittagessen die Kinder zur Schule bringen wollte, dachten sich einige Kinder dass sie heute nicht gehen wollen und werten sich mit allen Mitteln dagegen. Am Ende waren dann zum Glück trotzdem alle Kinder in der Schule. Nach dem Abendessen half die Kapitänin mir dann noch etwas mit den Hausaufgaben der Kinder, bis es zum Hausgottesdienst ging. Dieses Mal ging es in eine Studenten WG. Die Hälfte der Leute saßen auf dem Boden und wirklich aufgeräumt hatten sie auch nicht. Es war trotzdem eine sehr gesegnete Zeit. Als wir zurück fuhren ging es mir dann immer schlechter. Schon den ganzen Abend hatte ich mich nicht gut gefühlt. Mir wurde übel und auch schwindelig. Ich war einfach nur froh, als ich mich in mein Bett legen konnte und wusste, dass ich am nächsten Tag frei haben würde.
Leider war die Nacht, die auf diesen Tag folgte, sehr anstrengend. Ich wachte immer wieder auf und wünschte mir nur noch das endlich morgen sei. Die ganze Nacht über lief Lobpreismusik, was mir das wieder einschlafen erleichterte. Sehr früh entschied ich mich dazu, mich nicht weiter zu quälen, blieb aber in meinem Bett liegen. Irgendwann hatte ich aber doch Hunger und verließ das Heim, um wenigstens die nötigste Dinge zu kaufen. Aber schon bald machte ich mich auf den Rückweg, weil ich mich nur noch nach meinem Bett sehnte. Ich verließ es nur kurz um mein Mittagessen zu holen. Den Rest des Nachmittags verbrachte ich dann aber wieder in meinem Bett. Am Abend ging ich dann nur noch zur Lobpreisprobe, um wenigstens ein bisschen unter Menschen zu kommen. Es passierte aber nicht wirklich was, sodass ich bald ins Bett ging um mich auszuschlafen.
Gleich nach dem aufwachen spürte ich, dass ich immer noch keine neue Kraft hatte und auch immer noch schmerzen hatte. Ich hin raus um der Kapitänin zu sagen, dass ich krank sei. Sie hatte Verständnis und so ging ich wieder in mein Bett. Ich legte mich hin, auch wenn ich nicht mehr viel schlafen konnte. Aber alleine schon das Ausruhen hat sehr gut getan. Weil ich die Kapitänin an ihrem freien Tag nicht ganz alleine lassen wollte, ging ich nach einiger Zeit raus, um beim duschen zu helfen. Es war schon sehr viel Stress und ich merkte wie ich mich danach wieder etwas schwächer fühlte. Nach dem Mittagessen legte ich mich noch etwas hin. Doch nach einiger Zeit wurde mir das echt zu langweilig und ich entschied mich mit den Kindern Fernsehen schauen zu gehen. Bis zum Abendessen passierte dann auch nicht mehr so viel. Was mich erstaunte war, dass es einmal pünktlich fertig war, sodass wir nicht zu spät zum Jugendclub kamen. Davor gab es aber noch was Stress mit den kleinen, weil die natürlich nicht schlafen gehen wollten. Mir war es dann einfach egal und ich ging entspannt zur Jugend. Der Gottesdienst hat mir sehr gefallen. Gerade die Predigt, von der Kapitänin, hat mich sehr angesprochen. Danach ging ich bald ins Bett, weil es mir immer noch nicht ganz gut ging.
Freitag, 3. Juni 2016
29. Mai 2016
Ich musste am Sonntag etwas früher aufstehen, weil ich noch den Lernvers für die Sonntagsschule vorbereiten musste. Ich musste mich letztlich ganz schön beeilen, weil die Zeit knapp wurde. Nach dem Frühstück, machte ich mich nur noch schnell für den Gottesdienst fertig und ging dann runter. Es waren wieder nicht viele Jugendliche da. Was dazu führte, dass es keine Begleitung zu den Liedern gab. Wenn ihr wissen wollt wie sich das am Ende dann anhört, fragt mal meine Eltern... Dann war auch schon ich dran, um mit den Kindern den Bibelvers zu lernen. Ich hatte mir dieses Mal keine Notizen gemacht was ich sagen würde. Dafür klappte es echt gut und die Kinder konnten am Ende den Vers. Dadurch dass der Leiter von meiner Kindergruppe wieder nicht gekommen war, musste ich diese wieder spontan leiten. Es klappte nicht so gut, weil ich nicht wirklich wusste worauf das Thema hinaus wollte. Die Zeit verging trotzdem. Der zweite Gottesdienst war recht gut besucht, weil wir viele Besucher aus Oruro hatten. Es ging um den Muttertag und am Ende bekamen die Mütter auch ein kleines Geschenk.
Dadurch dass es in einer Kindergruppe beim Kindergottesdienst etwas blöd gelaufen war, bekamen die Kinder wieder mal Ärger und einige Strafen. Die Kinder die eine Strafe hatten machten diese, die anderen durften Fernsehen. Bis zum Gottesdienst passierte wieder nicht viel. Der Gottesdienst begann viel später und als ich rein kam, waren die Bänke in einem Kreis aufgestellt. Wieder ging es um den Muttertag. Am Ende wurden alle Mütter nochmal auf die Bühne gerufen und bekamen nochmal ein kleines Geschenk. Ganz am Ende rief der Kapitän auch mich auf die Bühne und meinte zu mir "Du bist ja auch sozusagen Mutter von 20 Kinder" So schnell wird man also Mutter. Ich habe mich echt gefreut darüber und denke auch dass er meine Arbeit damit wertgeschätzt hat. Nach dem Gottesdienst kamen die Kinder glücklich auf mich zu, weil ich jetzt ihre Mama sei. In der Bäckerei wartete noch viel Arbeit. Das Frühstück für den nächsten Tag musste noch vorbereitet werden. Und damit es nicht noch länger gedauert hätte, half ich mit, bis mir fast die Augen zufielen. Ich ging gleich schlafen, um am nächsten Tag einigermaßen dir zu sein.
Dadurch dass es in einer Kindergruppe beim Kindergottesdienst etwas blöd gelaufen war, bekamen die Kinder wieder mal Ärger und einige Strafen. Die Kinder die eine Strafe hatten machten diese, die anderen durften Fernsehen. Bis zum Gottesdienst passierte wieder nicht viel. Der Gottesdienst begann viel später und als ich rein kam, waren die Bänke in einem Kreis aufgestellt. Wieder ging es um den Muttertag. Am Ende wurden alle Mütter nochmal auf die Bühne gerufen und bekamen nochmal ein kleines Geschenk. Ganz am Ende rief der Kapitän auch mich auf die Bühne und meinte zu mir "Du bist ja auch sozusagen Mutter von 20 Kinder" So schnell wird man also Mutter. Ich habe mich echt gefreut darüber und denke auch dass er meine Arbeit damit wertgeschätzt hat. Nach dem Gottesdienst kamen die Kinder glücklich auf mich zu, weil ich jetzt ihre Mama sei. In der Bäckerei wartete noch viel Arbeit. Das Frühstück für den nächsten Tag musste noch vorbereitet werden. Und damit es nicht noch länger gedauert hätte, half ich mit, bis mir fast die Augen zufielen. Ich ging gleich schlafen, um am nächsten Tag einigermaßen dir zu sein.
28. Mai 2016
Am Samstag war kein Großputz mehr, weil sie den ja schon am Freitag gemacht hatten. Dafür gab es aber genug andere Arbeit. Die Kleidung der Kinder musste mit Nummern beschriftet werden, damit immer klar ist wem was gehörte. Es dauerte ewig, weil wir zum beschriften keine Stoffmalstifte hatten, sondern nur Farbe und einen Holz Spieß. Zum Glück hatte ich die großen Kinder zugeteilt bekommen, damit war es nicht so anstrengend. Ich war zwar einerseits froh, hatte aber auch das Gefühl, dass die Kapitänin mir nicht mehr zu traute. Was mich auch wieder etwas wunderte war, dass die Kapitänin für ihren freien Tag wieder sehr viel im Heim war. Sie hätte locker gehen können, weil sie nicht wirklich gebraucht wurde, nachdem sie alles eingewiesen hatte.
Nach Dusche und Mittagessen, ging das ganze noch weiter. Zwei Kinder fehlten noch, doch mit diesen zwei war es am anstrengendsten. Sie wollten sich nicht von ihren überflüssigen Kleidungsstücken trennen und war auch sonst gegen alles. Nach dem diese Hürde geschafft war, durften die Kinder aber bis zum Abendessen Fernsehen. Zum Abendessen wird ein Kuchen gemacht, der ziemlich in de Hose geht und eklig schmeckt. Alle machen sich ein bisschen lustig darüber, auch die Bäckerin selbst. Doch dann beginnt sie zu weine und ich merke wie sehr sie es doch getroffen hat. Es tut mir sehr leid für sie und versuche sie zu trösten, was mir nur so halb gelingt. Weil die Kinder zu spät mit dem Abendessen angefangen hatten, kamen alle Jugendlichen aus dem Heim 40 Minuten zu spät zum Jugendclub. Es geht aber immer noch sehr lange, sodass es nicht so schlimm war. Die Kinder sind danach sehr aufgedreht. Ich gehe für ein paar Minuten auf mein Zimmer, weil die Kinder auch noch aufbleiben dürfen. Als ich wieder ins Heim komme um die Kinder ins Bett zu schicken, ist die Kapitänin da. Sie unterhält sich super nett mit einigen Kindern und ich stelle mich noch eine weile dazu. Es geht darum, wie lieb die Leutnantin war und wie viel sie mit den Kindern gemacht hat. Es tut mir sehr leid für die Kinder, dass sie sie so sehr vermissen und wünsche sie mir auch zurück. Ich gehe bald ins Bett, weil es mir nicht so gut geht und auch müde bin.
Nach Dusche und Mittagessen, ging das ganze noch weiter. Zwei Kinder fehlten noch, doch mit diesen zwei war es am anstrengendsten. Sie wollten sich nicht von ihren überflüssigen Kleidungsstücken trennen und war auch sonst gegen alles. Nach dem diese Hürde geschafft war, durften die Kinder aber bis zum Abendessen Fernsehen. Zum Abendessen wird ein Kuchen gemacht, der ziemlich in de Hose geht und eklig schmeckt. Alle machen sich ein bisschen lustig darüber, auch die Bäckerin selbst. Doch dann beginnt sie zu weine und ich merke wie sehr sie es doch getroffen hat. Es tut mir sehr leid für sie und versuche sie zu trösten, was mir nur so halb gelingt. Weil die Kinder zu spät mit dem Abendessen angefangen hatten, kamen alle Jugendlichen aus dem Heim 40 Minuten zu spät zum Jugendclub. Es geht aber immer noch sehr lange, sodass es nicht so schlimm war. Die Kinder sind danach sehr aufgedreht. Ich gehe für ein paar Minuten auf mein Zimmer, weil die Kinder auch noch aufbleiben dürfen. Als ich wieder ins Heim komme um die Kinder ins Bett zu schicken, ist die Kapitänin da. Sie unterhält sich super nett mit einigen Kindern und ich stelle mich noch eine weile dazu. Es geht darum, wie lieb die Leutnantin war und wie viel sie mit den Kindern gemacht hat. Es tut mir sehr leid für die Kinder, dass sie sie so sehr vermissen und wünsche sie mir auch zurück. Ich gehe bald ins Bett, weil es mir nicht so gut geht und auch müde bin.
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